Freitag, Februar 10, 2006

Jimmi, Marlene und Donald

Noch ein Tag in L.A.
Und natürlich nicht ohne die wohl typische Touritour ... durch Beverly Hills und Hollywood.
Und so schnell zerplatzen Phantasiebilder von Orten, deren Namen so glamourös und verlockend klingen. Auf den ersten Blick, und ich hatte leider nur den einen, würde mich nichts auf der Welt dazu bringen auch nur zu glauben, dass man dort leben will. Und ohne die Sonne wäre es schlicht: trist.
Santa Monica Boulevard und Sunset Boulevard rauf und runterfahren hat es irgendwie nicht besser gemacht. Aber dann kam wenigstens das wohl berühmteste Ortschild der Welt. Na, Glück gehabt!


Und auf dem Walk of Fame habe ich dann Jimmi, Marlene und Donald gesucht. Und auch gefunden ...




Zurück in San Diego.
Die Koffer sind gepackt, morgen ist diese wunderbare Reise vorbei, ich muss zurück.

Und ich frage mich, wie lange es dauern wird, bis ich richtig wieder in Hamburg ankomme.

Donnerstag, Februar 09, 2006

Hotel California

So viele Strände habe ich in den letzten Wochen gesehen, da kommt es auf einen mehr auch nicht mehr an.
L.A. liegt ca. zweieinhalb Stunden von San Diego entfernt, Lance hat zwei Tage frei - also nichts wie hin, in die Stadt der Engel.
Die Fahrt hierher entlang der Küste war traumhaft. Und irgendwie bin ich doch ganz froh über diese rigorosen Tempolimits, denn cruisen ist doch besser rasen.

Wir sind am Mittag in Santa Monica angekommen, erstmal am Venice Beach rumgelaufen



und dann ein kleines Lunch in einem wunderschönen Innenhof.


Irgendwann wurde es Zeit, einen Platz für das Surfbrett, den iPod und die Nacht zu finden. Wir wollten uns aber nicht so weit vom Strand entfernen und haben erstmal ein paar Hotels und Motels abgeklappert, um herauszukriegen, was denn eine Bleibe für eine Nacht kostet. Die Preise lagen so zwischen 75 und 85 Dollar, nicht gerade ein Schnäppchen, aber für das Lage doch ganz in Ordnung. Wir hatten uns schon für das "Seaview" Motel entschieden und waren auch auf dem Weg dorthin, da sah ich das:

Hotel California

Und wo wir dann schon mal da waren, wollte ich wissen, was wir wohl auf die Theke legen müssten, um eine Nacht dort zu verbringen. Die freundliche Frau an der Rezeption gab mir mit einem Lächeln die Antwort: zwischen 185 und 285 Dollar. Als ich fragte ob denn "Champagne on ice" im Preis mit drin sei, sah ihr Lächeln plötzlich furchtbar gequält aus. Gut, den Witz hatte sie wohl schon öfter gehört, aber ich konnte ihn mir einfach nicht verkneifen.
Ob es sich bei dieser Hütte tatsächlich um DAS Hotel California handelt, wollte ich dann aber gar nicht mehr wirklich wissen.

Mittwoch, Februar 08, 2006

Tijuana / Mexico

"Lass uns heute nach Mexico fahren!"
Es gibt wahrlich schlimmeres, als mit diesen Worten geweckt zu werden.

Wie weit Mexico von San Diego weg ist? Keine Ahnung, ich weiß natürlich nur, dass die Fahrt mit dem Auto nach Tijuana ungefährt eine dreiviertel Stunde dauert.
Es gibt vor der Grenze einen riesigen Parkplatz und von dort sind es zu Fuß nur ein paar Minuten bis Tijuana. Kein Mensch möchte freiwillig in dieser Stadt mit dem Auto unterwegs sein.
Aber eigentlich weiß ich gar nicht, ob überhaupt irgendein Mensch hier unterwegs sein möchte. Schön ist sie nicht diese Stadt, nicht mal nett oder ganz o.k. Eigentlich ist sie sogar ziemlich hässlich. Vielleicht tue ich dieser Stadt Unrecht, vielleicht hat sie auch schöne Seiten, ich habe ja nur den kleinen Teil direkt hinter der Grenze gesehen. Ziemlich viel Armut und Schmutz, aufdringliche Straßenhändler und noch aufdringlichere Streaptease-Club-Schlepper.
Lance und ich sind zwei Stunden durch die Straßen gelaufen, haben Marguerita getrunken und uns dann wieder auf dem Heimweg gemacht.

Adios, Mexico!

Dienstag, Februar 07, 2006

Zutritt verboten

Wie peinlich! Beinahe 38 Jahre und ich komme nicht in die Bar, in der wir mit Freunden von Lance am Pacific Beach verabredet sind. Dabei hatte ich gar nicht vor, Alkohol zu trinken. Das interessiert den Typen am Eingang aber überhaupt nicht. Er will mich ohne Pass einfach nicht reinlassen. Ich wusste ja, dass man überall seine Identität nachweisen muss, wenn's um Alkohol oder Zigaretten kaufen geht. Aber dass man nicht mal in eine Bar hineinkommt, ohne dass sie sich vergewissert haben, dass man das vorgeschriebene Alter von 21 erreicht hat, ist mir neu. Und so blieb Lance auch nichts anderes übrig, als seine Freunde anzurufen und zu verkünden: "Somebody forgot her ID!" Danke, das Gelächter am anderen Ende war nicht zu überhören!

Also wieder nach La Jolla, meinen Reisepass holen und zurück. Mit einer Stunde Verspätung waren wir dann endlich in der Strandbar und irgendwie konnte keiner so richtig verstehen, dass ich überhaupt keine Lust habe ständig meinen Pass mit mir rumzutragen. Kein Wunder, deren Personalausweis ist gerade mal so groß wie eine Kreditkarte. Für meinen Pass aber brauche ich immer irgendeine Tasche - wo ich doch so wahnsinnig gerne mit Handtasche unterwegs bin!
Auf jeden Fall werde ich ab heute meinen Pass wohl besser immer dabei haben, sonst entgehen mir womöglich noch weitere Sonnenuntergänge wie dieser.

Montag, Februar 06, 2006

Waikiki Beach

Der Tag war lang. Ich bin am Mittag von Kauai weggeflogen und erst um 22.30 Uhr in San Diego gelandet.
Der Rückflug war aber wunderschön, weil ich ausnahmsweise mal auf der richtigen Seite im Flugzeug saß. Merke: Wer von den hawaiianischen Inseln wegfliegt, sollte auf der linken Seite (in Flugrichtung) des Flugzeugs sitzen, denn von dort hat man die schönste Aussicht auf die Inseln. Da Kauai die westlichste der Inseln ist, kommt man auf dem Weg nach Maui, wo fast alle Flugzeuge erstmal landen, an allen anderen Inseln vorbei. Mein erster Zwischenstopp war Oahu mit der Hauptstadt Honolulu und dem Waikiki Beach.

Von dort weiter nach Maui ...

... und dann zurück nach San Diego.

Sonntag, Februar 05, 2006

Abschied

Mein letzter Tag auf Kauai. Ich habe einige Stunden am Strand von Kekaha verbracht. Alleine, um mich zu verabschieden und einige letzte Bilder einzufangen. Vom Meer, den Wellen und dem Sand.







Morgen werde ich den ganzen Tag im Flugzeug und auf Flughäfen auf dem Weg zurück nach San Diego verbringen, aber: Ich komme zurück!

Samstag, Februar 04, 2006

Walsprünge, Delphine und eine duftende Bucht

Endlich wieder auf dem Wasser! Es ist schon verrückt, welche Sehnsucht ich nach dem Meer bekomme, wenn ich "nur" an Land bin, obwohl es doch immer da ist. Aber mit dem Boot hinaus fahren, die Wellen und den Wind spüren, und das Schauspiel der Natur aus nächster Nähe zu sehen, bereitet mir immer wieder dieses besondere Kribbeln und eine unbeschreibliche Freude.
Chris hatte heute nur sechs Touristen an Bord, daher keinen Bootsmann und so bat er mich, diese Rolle zu übernehmen. Mit großem Vergnügen!!!!
Wir konnten nicht zur Nordküste, zur Napali Coast, weil es zu windig war und das Wasser deshalb viel zu unruhig. Also wurde die Tour kurzfristig in Richtung Süden geändert. Mein Glück, denn diesen Teil der Insel hatte ich vom Wasser aus noch nicht gesehen.
Unsere Tour wurde begleitet von vielen springenden Buckelwalen. Manchmal wussten wir gar nicht wohin wir zuerst schauen sollten. Überall um uns herum stiegen sie aus dem Meer empor, manche drehten sich, um dann mit gigantischer Wucht aufs Wasser aufzuschlagen. Es ist sehr schwer, den richtigen Moment zu erwischen und deshalb kommt bei meinen Fotokünsten leider auch nur das heraus:


Wal, der auf dem Rücken landet ;-) ...


...und das aufspritzende Wasser danach!

Bei den Dephinen war ich da schon erfolgreicher. Mehrere Gruppen sind uns auf unserem Weg gefolgt, manchmal waren es zehn und mehr Tiere. Auch die Delphine bekommen zu dieser Jahreszeit hier ihre Jungen und es ist einfach schön, wenn Mami und Baby durchs Wasser gleiten.







Gegen Mittag haben wir eine kleine Pause eingelegt und sind näher an die Küste herangefahren. In einer Bucht steht dieses Traumhaus. Zutritt absolut verboten! Das Haus und auch der Strand sind Privateigentum, auf dem oft aber große Hollywoodfilme, wie "Bond" oder auch "The Island" gedreht werden. Doch selbst auf dem Wasser kann man den Duft der riesigen Bougainvilleas noch riechen. Und der ist zum Glück nicht privat.

Freitag, Februar 03, 2006

Steine und Wasser

Ich bin immer wieder fasziniert von der Natur. Egal ob Radtour oder Spaziergang - ich entdecke jedes Mal eine neue Ecke, ein neues Stück Strand oder einen Ausblick, den ich noch nicht kannte. Heute war ich mit dem Fahrrad rund um Waimea unterwegs. Bei angenehmen 26 Grad eine herrliche Sache.


Waimea River



Strand in der Nähe des russischen Fort Elizabeth in Waimea

Donnerstag, Februar 02, 2006

Lonelyness on whale island

Marco ist nun weg und das Haus ist ziemlich einsam. Cliff ist heute Nachmittag wieder verschwunden, Zelten am Strand oder so und ich muss mich nun erstmal an all die Geräusche gewöhnen, die ich so bisher, als immer jemand da war, nicht wahrgenommen habe. Es raschelt mal hier, mal da, das Holz des Hauses knarrt und der Wind macht die absurdesten Geräusche überhaupt. Aber es ist auch ganz schön, alle meine Erlebnisse in Ruhe verarbeiten zu können.
Ich war am Strand, habe so rumfotografiert, zuerst gar nichts Besonderes, aber dann hat es mich irgendwie gepackt. Meine alte Freude am Fotografieren ist zurück gekommen und plötzlich konnte ich gar nicht mehr aufhören.
Es war einsam am Strand. Keine Menschenseele. Und das war gut so.



Und dann habe ich angefangen Strandgut zu fotografieren. Holz, das so rum lag und später, als ich mir die Bilder angesehen habe, da entdeckte ich wirklich seltsame Kreaturen - beach kreatures eben.



Mittwoch, Februar 01, 2006

Farewell to Marco

Marco ist heute nach Los Angeles geflogen, um dort für die nächsten zwei Wochen zu arbeiten. Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass er Partner in einer Firma ist, die sich mit Hirnströmen und der Heilung verschiedener Krankheiten (Hyperaktivität bei Kindern, Depressionen etc.) beschäftigt? Das ist vielleicht abgefahren!
Aber gut, eigentlich wollte ich über unseren gestrigen Abend schreiben. Wir haben ein "Abschiedsessen" für ihn in Uncle Joe's Hütte gemacht und es war ein zunächst ein toller Abend. Cliff, das Faktotum, das während Joe's Abwesenheit im Haus wohnt und sich um den Garten kümmert, ist Hawaiianer wie er im Buche steht, mit deutschen Vorfahren wohlgemerkt, sieht man doch, oder???



Und oft war er auch gar nicht da, weil er eigentlich lieber am Strand von Polihale zeltet. Wer kann ihm das schon übel nehmen?



Cliff hatte seinen Cousin KauaiIke eingeladen. Der ist Hula- und Hawaiianisch Lehrer an der hiesigen Grundschule. Wen er sonst noch so liebt, brauche ich wohl nicht erklären ...



Es war ein schöner Abend. Marcos Freundin Kate war da. Wir hatten fantastischen Fisch, Cliff hatte Taro - eine einheimische Knolle ähnlich der Kartoffel nur irgendwie lila - gekocht, Salat und Avocado, genügend Wein und Bier. Cliff und KauaiIke haben hawaiianische Lieder gesungen, aber leider keinen Hula getanzt ;-)


Marco und Kate

Dienstag, Januar 31, 2006

Wale, Wale, Wale

Fast wie eine Belohnung für meine mutige Tat des Flugumbuchens empfinde ich den heutigen Tag.
Ich war auf dem Wasser und SIE waren auch da!!!









Take off?????

Eine fast schlaflose Nacht liegt hinter mir, in der ich mich dann mal langsam entscheiden musste ob ich nun heute zurück nach San Diego fliege oder das Ticket einfach um ein paar Tage verlängere.
Preisfrage: Wer zuerst weiß wofür ich mich entschieden habe, bekommt eine hawaianische Blumenkette!!!!!!

Klar, ich bin noch hier und fliege erst am kommenden Montag. Ich will einfach noch mehr Zeit auf dem Meer verbringen und dazu wird es in den nächsten Tagen sicher noch viele Gelegenheiten geben.

Montag, Januar 30, 2006

Ruhe



Auf diesem alten japanischen Friedhof habe ich gestern Abend nach der Bootstour noch gesessen. Ein friedlicher Ort, um etwas zur Ruhe zu kommen und all die Bilder der vergangenen Tage sacken zu lassen.
Ich hab hinaus auf's Meer geschaut und plötzlich sprang wie aus dem Nichts ein Wal in die Luft, drehte sich und verschwand wieder. Gänsehaut pur! Habe keine Fragen mehr.

Sonntag, Januar 29, 2006

Napali Coast


Kein Hai, nur ein friedlicher Delphin.

Ein weiterer Tag auf dem Meer, viele Wale und auch Delphine gesehen, aber nur vom Boot aus, weil ich heute eine dieser Touri-Touren zur Nordküste gemacht habe und Chris die Leute nicht ins Wasser läßt. Nach dem Erlebnis von gestern war es aber ganz entspannt, sich alles vom Boot aus anzuschauen. Und ich werde immer besser wenn es darum geht, zu sehen in welche Richtung die Wale schwimmen oder wie viele es sind.



Aber nicht nur das Meer war heute interessant, sondern auch diese wahnsinnig schöne Steilküste von Napali.



Auf der langen Wanderung letzte Woche hatte ich ja dort schon die Aussicht von oben und heute das Ganze eben mal anders herum. Mit dem Schlauchboot kommt man ziemlich nah an die Küste heran und beinahe sogar in die Grotten hinein. Heraus kommt man dann aber leider nicht mehr und so bleibt nur ein Blick von außen.



Hier und da ein Wasserfall, doch in all dieser Idylle gibt es auch grausame Geschichten. Früher leben viele der Ureinwohner in diesen Tälern, weil sie dort geschützt waren vor Angriffen anderer Stämme, die vom Meer kamen. Damit die Götter ihnen gnädig sind, wurde dann auch gerne mal ein Menschenopfer dargebracht. Nichts leichter hier, als die Opfer einfach die Klippen hinunter zu werfen. Schon bei der Geburt wurde festgelegt, wer irgendwann so ein Opfer wird und dieser Mensch wurde dann bis zu Opferung nur in diesem Gedanken erzogen. Wer auserwählt war, dessen Familie stieg in der Stammeshirarchie auf, bekam mehr Land, mehr Nahrung und war höchst angesehen. Schon ein gruseliger Gedanke, wenn man die Schönheit der Landschaft vor Augen hat.


Da möchte man doch nun wirklich nicht runter geschmissen werden!!!!!!!

Samstag, Januar 28, 2006

Swimming with Whales


Es ist schwer irgendetwas über diesen Tag zu schreiben, denn es gibt kaum Worte für das, was ich heute erlebt habe.
Und dies hier sind nur die Bilder, die ich mit meiner Kamera vom Boot aus machen konnte. Die Unterwasser-Fotos habe ich noch nicht, werden aber nachgeliefert!!! ;-) Und ich bekomme auch noch einen Film. Es gibt also noch mehr zu freuen!


Chris, ein Bekannter von Marco, der normalerweise Whale-Watching-Touren mit Touristen auf seinem 10-Meter-Schlauchboot macht.

@ Chris: Thanx for taking me with you.
@ Bruna & Carter: Thanx for showing me the underwater magic.

Doch heute hat er uns quasi auf eine Privattour mit zwei Freunden mitgenommen, die gerade einen Film über die Wanderung der Buckelwale von Alaska bis hierher machen. Chris lebt seit 24 Jahren auf der Insel und es scheint, als kenne er jeden Wal persönlich. Manchmal erkennt er sie einfach nur an der Form ihrer Flossen. Unglaublich! Bruna und Carter, die beiden Filmer, waren dann auch bereit, uns mit ins Wasser zu nehmen.
Wir sind ziemlich früh losgefahren und es dauerte nicht lange, bis wir die erste Gruppe entdeckt hatten. Man sieht von weitem schon die Fontänen, die aus dem Wasser schießen, wenn die Wale an die Oberfläche kommen, um zu atmen und dann sieht man meist auch, in welche Richtung sie schwimmen.



Die Kunst ist es, mit dem Boot so nah wie möglich an sie heranzufahren und in ihrer Richtung zu bleiben. Motor aus und dann warten und hoffen, dass sie nah am Boot vorbeiziehen oder aber neugierig genug sind, um in der Nähe zu bleiben.
In dieser Jahreszeit kommen die Wale von Alaska hierher, um ihre Babys zur Welt zu bringen und sich erneut fortzupflanzen. So sieht man dann auch meistens die Mütter mit ihren Babys, die fast immer mindestens von einem anderen weiblichen Tier begleitet werden, sozusagen als Eskorte. Die Männchen schwimmen alleine und warten auf die Zeichen der Weibchen, dass sie paarungswillig sind.



Unsere erste Begegnung war eine Dreier-Gruppe: Mami, Baby und Eskorte, ungefähr 150 Meter vom Boot entfernt. Dann ging alles ganz schnell, Flossen und Taucherbrille an, ganz langsam ins Wasser, ohne allzuviel Geplatsche, um sie nicht zu erschrecken und dann erstmal in ihre Richtung schwimmen. Mit Flossen geht das aber recht schnell und es ist sowieso egal wie anstrengend das ist ... denn die Aufregung beim Suchen unter Wasser ist das einzige, was man fühlt; begleitet von den Gesängen der Wale.



Und plötzlich waren sie da. Erst schemenhaft, im diffusen blauen Wasser und dann immer näher. Mit ist fast das Herz stehengeblieben. Diese riesigen Tiere, fast zum Greifen nah. So friedlich, so ruhig und vertrauensvoll. Die perfekte Einheit in ihrem Element. Und alles im Zeitlupen-Tempo. Das Baby ganz nah bei der Mutter, die Eskorte mit etwas Abstand. Ich weiß nicht mehr wie lange das Ganze gedauert hat, aber als sie abgetaucht sind, wollte ich einfach nur hinterher. Irgendwann gib's aber dann ein Luftproblem und die Realität kommt ganz schnell zurück.



Es weiß wohl keiner was genau diese Tiere mit einem machen, dass man hinterher dieses tiefe Gefühl von Frieden und Ruhe spürt. Aber alle, die jemals mit Walen getaucht sind erzählen davon. Chris sagt, immer wenn ihn ein Wal mit seinen riesigen Augen ansieht, fühlt er sich wie von einem Röntgengeraet durchleuchtet. Und das beschreibt es wohl ganz gut. Natürlich fühlt man das nicht wirklich körperlich, aber man löst sich irgendwie auf, es scheint als schalte sich der Verstand völlig aus und der Körper schwebt nur einfach dahin.



Ihr seht ich ringe um Worte und es gelingt mir nicht, diese Begegnung wirklich zu beschreiben.



Wenn sie mit ihren riesigen Bauchflossen aufs Wasser schlagen (die Weibchen tun das, um den Männchen zu signalisieren, dass sie bereit sind), dann sie es aus aus, als winken sie einem zu.



Insgesamt bin ich mit drei verschiedenen Gruppen geschwommen. Die letzte am Nachmittag war unglaublich. Das Baby war so neugierig und die Mutter hat es auch für kurze Zeit gelassen. Es hat uns beobachtet, sich auf den Rücken gedreht und es war so lustig anzusehen, dass ich mich fast verschluckt hätte vor Lachen.
Dieses Lachen ist auch jetzt noch das einzige, was ich wirklich in Worte fassen kann. Und eine tiefe Dankbarkeit, dieses Wunder erleben zu dürfen.

Freitag, Januar 27, 2006

Polihale Beach



Auch die beiden letzten Tage hat es zwischendurch immer mal wieder geregnet. Nicht so schlimm, denn einfach mal auf der Terasse abhängen und nichts tun ist schon ganz nett. Wenn da nur nicht immer diese schweren Entscheidungen wie "trink ich jetzt noch ein Teechen oder vielleicht doch lieber einen Saft" zu fällen wären...

Aber ein bisschen Bewegung muss sein, also ging's am späten Nachmittag mit dem Fahrrad zum Polihale Beach. Gut, nicht die ganzen zwölf Meilen mit dem Bike.
@ Christian: Soll ja übrigens auch gar nicht gesund sein, bei der Wärme zuviel in die Pedalen zu treten!
Also die Räder erstmal auf den Truck gepackt und vielleicht so zehn Meilen auf dem Highway Richtung Norden gefahren. Irgendwann kann man dann das Auto irgendwo stehen lassen und mit dem Fahrrad auf Feldwegen Richtung Strand fahren. Für mich schon eine kleine Herausforderung auf diesen Buckelpisten. Schwerer Fehler, mein Fahrrad im letzten Jahr nicht ein Mal vom Dachboden geholt zu haben.
@ Miri: Wann wollten wir eigentlich nochmal Radfahren???


Die Amis sind echt komisch. Wenn man z.B. Müll auf die Straße schmeißt und dabei erwischt wird, kostet das mal schlappe $1.000 Strafe. Mit riesigen Trucks den Strand entlang zu heizen ist aber fast schon ein Volkssport. Also Umweltschutz wird hier echt ganz groß geschrieben!!!!!

Von den Reifenspuren mal abgesehen, und zum Glück waren die Trucks auch nicht überall, ist dieser kilometerlange Strand wirklich toll und die Brandung ist atemberaubend.



Und natürlich, wie sollte es anders sein, kann sich auch hier der Sonnenuntergang echt lassen ;-)

Dienstag, Januar 24, 2006

Ooommmmm



Ich muss gestern beim Wandern irgendwo da oben in den Bergen meine Beine verloren haben. Diese beiden schmerzenden Stumpen, mit denen ich heute versuche zu gehen, kenne ich jedenfalls nicht. Hab ich einen Muskelkater!!! Bin auf jeden Fall gespannt, was als nächstes kommt. Ich arbeite mich wohl gerade langsam nach oben. Erst der Zeh, jetzt die Beine ... naja, irgendwas ist ja immer ;-)

Bis heute Nachmittag hat es tatsächlich mal geregnet und das ist für diese Ecke von Kauai so ungewöhnlich, dass sogar die Moderatoren im Radio völlig ausgeflippt sind. Ich glaube, wenn King Kong vorbeigeschaut hätte, wäre das keine größere Sensation gewesen. So war also heute mal ein wenig Pause mit Aktivitäten angesagt. Auch mal schön. Bin aber trotzdem um fünf zum Yoga gegangen. Ich dachte, Angriff ist die beste Verteidigung gegen diesen Kater in den Beinen. Da hab ich mich aber ganz schön vertan! Erstmal war alles toll. Yoga ganz nah am Strand unter Palmen, Wellenrauschen und Wind und ein ganz toller Lehrer, der einen interessanten Mix aus verschiedenen Yogastilen macht. Die Stunde war aber sehr anstrengend (bin ja auch ein wenig aus der Übung) und zwischendurch war nicht immer ganz klar, ob meine neuen Beine durchhalten würden. Offensichtlich haben sie noch nie was von Yoga gehört! Streckenweise hab ich mich wirklich gequält und da waren dann plötzlich Meer, Strand und Palmen echt mal egal.
Bin aber trotzdem ganz froh, dass ich hingegangen bin und hinterher sind auch noch ein paar schöne Bilder für meine noch nicht existierende Homepage entstanden.

Montag, Januar 23, 2006

Nu'Alolo und Awa'Awapuhi


Das sind keine einheimischen Köstlichkeiten, sondern die Namen der Wanderwege durch die Canyons, die wir heute gegangen sind. Wobei das Wort "wandern" es eigentlich nicht wirklich trifft. Es war zuweilen eine richtige Kraxelei. Dort oben in den Bergen ist es fast immer feucht, mehrmals am Tag regnet es, wenn auch nur leicht, und auf dem Lehmboden ist dann ganz schnell nicht mehr wandern sondern rutschen angesagt. Der Weg zum Lolo-Aussichtspunkt führte fast die ganze Zeit bergab, mitten durch den Wald und war so rutschig, dass ich stellenweise auf allen Vieren gekrabbelt bin. Die Bäume sind dort aber wenigstens so gütig und haben mit ihren Wurzeln Treppen in die Wege gebaut, an denen man sich festhalten kann, um das ganz schlimme Abrutschen zu verhindern.



Richtig mulmig wurde mir dann aber beim letzten Teilstück dieses Weges, das hinauf auf einen der Berge und zum genannten Aussichtspunkt führte. Stellenweise trennten dort nur wenige Zentimeter meine Fußaussenkante vom steilen Abhang. Und in 700 Metern Höhe bläst dann zusätzlich auch noch ein recht hübscher Wind, der wohl eigentlich nur dazu da ist, einem die rote Vulkanerde in die Augen zu wehen. Als hätte man nicht schon genug Stress. Hui, war ich mutig!!!!





Aber oben angekommen war dann der Ausblick Belohnung genug für all die Strapazen.





Insgesamt war die Route 9,5 Meilen lang. Hört sich erstmal nicht so viel an, aber bei dem ständigen Auf und Ab (es ging bis über 1000 Meter hinauf) und den zum Teil echt beschwerlichen Wegen, waren wir gut sechs Stunden unterwegs (ohne viele Pausen), denn man muss sich wirklich beeilen wieder am Ausgangspunkt zu sein, bevor es dunkel wird. Ich glaube, es ist kein Spaß da oben die Nacht zu verbringen. Deshalb raten die Reiseführer auch, nicht später als 10.00 h loszugehen. Wir waren mit 11.00 h schon echt spät dran. Deshalb auch nur zwei Pausen, aber ohne die wäre es gar nicht gegangen. Man schleppt ja schließlich Getränke, Essen, Regenjacken etc. auch noch mit sich rum, was der Rücken dann spätestens nach drei Stunden auch bemerkt.



Das Ende des Rundtrips durch die Berge war das Härteste und während der letzten Stunde hab ich einfach nur noch versucht einen Fuß vor den anderen zu setzten und gegen diesen unbändigen Wunsch angekämpft, mich einfach irgendwo hinzulegen. Doch egal wie anstrengend das alles war. Jeder Meter, jeder Schritt, jedes Nach-Luft-Schnappen hat sich gelohnt. Und mein Zeh hat super mitgespielt, wir sind jetzt wieder Freunde! ;-)

Sonntag, Januar 22, 2006

Beten am Beach



In Kekaha gibt es in unmittelbarer Nähe mindestens drei Kirchen. Eine davon, Saint Theresa Church, steht ganz nah am Meer, vom Strand nur durch die Straße getrennt. Drei Seiten der Kirche bestehen aus großen Fensterfronten, die zum Gottesdienst alle zur Seite geschoben werden. Man hört das Meer rauschen und den Wind.
Dieses Dorf hier ist wirklich verschlafen und allzu viele Dinge gibt es nicht, die außerhalb des Meeres und Wanderungen durch die Canyons, zur Unterhaltung beitragen könnten. Also kam die Idee, doch einfach mal in die Kirche zu gehen. Nun bin ich nicht gerade der eifrigste Kirchgänger und werde wohl auch so schnell keiner, aber der Gottesdienst dort hat mich wirklich beeindruckt. Ich schätze es waren 150 Leute dort, eine interessante Mischung aus Einheimischen und "Zugewanderten". Der Pastor hat wohl auch schon seine 75 Jahre auf dem Buckel, aber er sprühte regelrecht vor Begeisterung für das, was er von der Kanzel gesprochen hat. Die Lieder wurden von einer Band begleitet: Gitarre, Geige, Querflöte und ein Chor. Diese Kirche gehört irgendwie zur baptistischen Glaubensrichtung, eine Abspaltung der katholischen Kirche. Aber wie genau das alles zusammenhängt habe ich noch nicht herausgefunden. Ist auch ziemlich kompliziert, denn es gibt hier an jeder Ecke irgendeine Kirche und der Name allein verrät meist noch nicht, ob es einfach nur der Name der Kirche oder eben eine dieser vielen hundert "Unterkirchen" ist. Ich hab das wirklich noch nicht kapiert.
Jedenfalls war dort, trotz katholischer Liturgie, alles von einer Leichtigkeit bestimmt, wie ich sie mir von einem Gottesdienst wirklich nicht hätte vorstellen können. Fehlte nur noch, dass die Leute auf dem Altar getanzt haben. Zum Ende hin haben sich alle die Hände gegeben oder umarmt und sich gegenseitig Frieden gewünscht. Hört sich jetzt vielleicht ein wenig "too much" an, war aber richtig schön.

Jahreszeit

Auf Hawai'i gibt es nur zwei Jahreszeiten: die warme (kau) und die nicht so warme (ho'oilo).

Auch hier ist gerade Winter und daher also nicht so warm ;-(
Aber das ist bei 30 Grad an der Luft und ich schätze mal 26 Grad im Wasser nicht wirklich ein Problem.

No Yoga!

Langsam nervt mein Zeh!!!!
Ich kann noch immer kein Yoga machen. Soll ich vielleicht nicht? Bewahrt mich der Zeh gerade davor, einen Hitzschlag auf der Yogamatte zu bekommen? Nackenwirbelbruch im Kopfstand? Hüftgelenksauskugelung im Lotussitz? Erstickungsanfall beim Atmen? Was soll das?

Samstag, Januar 21, 2006

Tour in den Norden



Abfahrt gegen 9.30 h, denn Sonnenuntergang ist hier meist schon um 18.30 h und dann wird's auch schon ganz schnell dunkel.

1. Stopp: Kapa'a
Erstmal ein Teechen!
Wie fast alle Orte oder kleineren "Städte" gibt es auch in Kapa'a eine große Straße, an der sich fast das gesamte Leben abspielt. Wir landen in einem wunderschönen Café und erholen uns erstmal von den "Strapazen" der Fahrt hierher. Hier wird ja nicht gefahren, sondern gecruised, was einerseits natürlich an der strikten Geschwindigkeitsbegrenzung liegt, andererseits aber auch genau den Lebensstil hier widerspiegelt. Es geht hier eben alles etwas langsamer zu. Und deshalb brauchen wir für die knapp 40 Meilen auch etwas mehr als eine Stunde.


Small Town Coffee Shop

2. Stopp: Kilauea



Onkel Joe hat hier noch ein Grundstück, das zum Verkauf steht. Wer also gerade sein Sparschwein plündern, den Bausparvertrag endlich einlösen oder einfach schonmal mit ein wenig Land die Altersvorsorge aufpäppeln will: Hier habt ihr die Möglichkeit dazu!!!! Für schlappe $ 500.000 ist dieses herrliche Fleckchen Erde zu haben. Vielleicht lässt Onkel Joe ja auch nochmal mit sich reden, wenn die Tacken hier bar auf dem Tisch liegen.
Ich sag mal: Die Gelegenheit ist günstig, noch steht kein Haus drauf, das der nächste Hurrikan (und der kommt bald, denn der letzte war 1992 und so ca. alle 15 Jahren ist die Insel reif) zerstören könnte.
@ Anette: Da hätten wir dann wenigstens schonmal das Grundstück für unsere Alters-WG :-)
Kilauea selbst ist sehr schön. Kleines Örtchen mit wunderschönen Läden, meist im japanischen Stil. Vor den Geschäften stehen reihenweise Buddha-Figuren und die Menschen dort sind so freundlich und lassen einen auch ein paar Orangen von ihren Bäumen pflücken (aber fragen ist schon angesagt, denn Mundraub wird hier ziemlich hart bestraft).



3. Stopp: Kilauea Point / Natural Wildlife Refuge


Ein schönes Naturschutzgebiet auf den Klippen. An den Steilwänden vollführen Albatrosse und Fregattenvögel ihre atemberaubenden Flugkünste. Am Ende der großen Klippe steht ein alter Leuchtturm und von dort habe ich meine erste Walfontäne gesehen. Es ist hier gerade Buckelwal-Zeit. Sie kommen um diese Jahreszeit in Scharen aus Alaska hierher, um ihre Babys zu bekommen. Wenn man nur lange genug aufs Meer hinaus sieht, dann ist die Chance groß zumindest die Fontänen zu sehen, die sie ausstoßen, wenn sie an die Oberfläche kommen um zu atmen. Auf dem Rückweg von der Klippe habe ich dann noch eine gesehen, mehr allerdings nicht. Für's Erste aber aufregend genug.



4. Stopp: Hanalei Beach
Im Gegensatz zur Westküste stehen hier viele Häuser direkt am Strand. Und was für Häuser!!!!! Das ist nicht zu fassen. Riesige Grundstücke, prachtvolle Villen und man hat schon das Gefühl, dass die Besitzer sich den örtlichen Strand nicht so gerne mit dem normalen Fußvolk teilen. Aber: Der Strand gehört allen, somit auch uns.



Wir hatten die Surfbretter dabei und haben uns direkt in die Wellen gestürzt. Schöne leichte Wellen, genau die, die ich zum Üben brauche. Eine halbe Stunde war auch alles prima, dann hat mein Zeh rumgezickt (trotz doppelt und dreifacher Pflasterung) und ich musste leider aus dem Wasser. Mir war nicht so richtig klar, dass das Aufspringen aufs Brett mit kaputtem Zeh absolut nicht geht. Aber ein paar Stunden im Sand liegen und nichts tun ist auch nicht so tragisch.



Irgendwann hat mich dann aber doch der Bewegungsdrang gepackt, das Pflaster war noch dran und ich dachte mir, ich jogge einfach mal ein bisschen am Strand entlang. 20 Minuten ging das gut, dann war das Pflaster lose und jede Menge Sand darin. Hat sich angefühlt wie Schmirgelpapier. Schon wieder AUTSCH! Aber ganz ehrlich: Ich bin doch irgendwie auch ein Konditionsschlappi und in dem Moment hat mir der lädierte Zeh dann doch irgendwie aus der Patsche geholfen.
@ Miri: Wann wollten wir eigentlich nochmal laufen gehen???????
So wurde also aus dem Jogging-Trip ein einstündiger Spaziergang. Gegen 19.00 h haben wir uns auf den Rückweg an die Westküste gemacht und waren dann um 21.00 h wieder in Onkel Joes Hütte.
Estmal duschen und schauen, was die Sterne machen.

Wilde Hühner


Also an eins muss ich mich hier auf jeden Fall erstmal gewöhnen: das Krähen der Hähne morgens um fünf.
Frechheit! Ich bin im Urlaub. Könntet ihr diese einfache Tatsache bitte mal bei euren morgendlichen Aktivitäten bedenken????
Es gibt hier tausende von wilden Hühnern und Hähnen, sie laufen überall rum, im Garten, am Strand und auf den Straßen, was dem einen oder der anderen auch mal den Kopf kostet. Denn die Hawaianer lieben ihre wilden Inselgenossen nicht gerade und scheinen sich einen Spaß daraus zu machen, sie bei jeder Gelegenheit einfach umzunieten. Marco hat sich sogar eine Zwille gekauft und sammelt morgens im Garten "Munition" in Form von irgendwelchen Nüssen.
Der letzte schwere Hurrikan hier auf der Insel hat 1992 u.a. eine Hühnerfarm zerstört. Das Federvieh war befreit von seinen Käfigen und lebt und vermehrt sich seitdem wie wild.
Die Haehne sehen zwar wunderschön aus mit ihren bunten Federn, aber das hilft morgens in aller Frühe auch nicht wirklich weiter.

Freitag, Januar 20, 2006

Onkel Joe's Hütte



Ich wohne hier in Kekaha auf der Westseite der Insel im Haus von Marcos Onkel Joe. Das Haus ist ein altes Holzhaus, vielleicht 40er Jahre, ebenerdig gebaut und liegt ca. 200 m von Strand. Ein riesiges Grundstück zieht sich um das Haus herum. Dort wachsen Cocospalmen, Limonen- und Grapefruitbäume, ein riesiger Brotfruchtbaum, alle möglichen Kräuter, ein Monkeypod-Baum (was auch immer das ist) und natürlich haufenweise Bananenbäume.
Onkel Joe lebt in Los Angeles, ist Bootsbauer, ein begnadeter Holzhandwerker, und renoviert das Haus hier seit ca. vier Jahren. Es ist noch längst nicht fertig, dieses "Projekt" scheint auch mehr so eine schöne Lebensaufgabe zu sein, aber es ist alles da, was man so braucht.



Die Dusche im Bad funktioniert zwar nicht, aber wer will schon zwischen Mauern duschen? Im Garten ist das viel schöner! Tagsüber scheint die Sonne auf die Haut, abends breitet sich der Sternenhimmel über einem aus und dabei kann man glatt vergessen, dass Wassersparen auch hier eine große Tugend ist.


Dank Solarbag immer warmes Wasser, zumindest wenn niemand vergisst, ihn abends auch wieder aufzufüllen ;-)


Überall im Haus hängen an den Decken diese wunderschönen alten Ventilatoren, Fisch wird natürlich immer auf dem Grill zubereitet und am Abend auf der Veranda mit einem gepflegten Getränk in der Hand lässt es sich herrlich über Gott und die Welt philosophieren. Und das Meeresrauschen oder der Wind sind immer dabei.

@ Unkle Joe and Marco: Thanx a lot for letting me stay here!!!!

Donnerstag, Januar 19, 2006

Greenflash

Die Sonne hat es gut gemeint mit mir heute Abend und hat mir etwas gezaubert, was bei vielen Leuten als Urban Legend gilt: einen Greenflash.
Ein Greenflash entsteht - offensichtlich sehr selten - bei Sonnenuntergang, wenn der letzte kleine Sonnenstreifen am Horizont im Meer versinkt. In dieser Sekunde blitzt dieser schmale Streifen plötzlich grün auf und dann ist der Zauber auch schon vorbei. Wunderschön! Und auch irgendwie ein wenig mystisch.

Kauai / Hawai'i


Ich bin da - endlich!
Der Tag war ganz schön lang. Nix mit "mal eben rüber nach Hawai'i fliegen". Der Flug von San Diego nach Maui hat schon fast sechs Stunden gedauert. Dann weiter von Maui nach Oahu/Honolulu und von dort nach Kauai. Mit Wartezeiten und dem ganzen Eincheck-Gedöns (auch hier brav wieder Schuhe ausziehen, was mit meinem kaputten Zeh heute auch kein Spaß war) war ich jetzt etwa neun Stunden unterwegs.
Bei jedem Anflug auf die verschiedenen Inseln könnte man denken, man sei nach Tirol geflogen. Die Berge, die grünen Wiesen - irgendwie hat das was alpenmäßiges. Nur das Meer stört dabei natürlich und erinnert einen zum Glück ganz schnell wieder daran, wo man wirklich landet.

Marco hat mich vom Flughafen abgeholt, in einem grossen grünen Truck. Sehr praktisch: Koffer auf die Ladefläche geschmissen (den etwas ruppigen Umgang ist er ja mittlerweile gewöhnt) und ab die Post. Bis zum Haus seines Onkels Joe in Kekaha dauert die Fahrt etwa 45 Minuten. Wir haben aber etwas länger gebraucht. Kleiner Einkaufsbummel in Lihue, der Hauptstadt der Insel und ein erster Blick auf einen der kleineren Canyons. Wie sieht wohl einer der größeren aus?



Pünktlich zum Sonnenuntergang gegen 18.30 Uhr waren wir dann aber in Kekaha am Strand. Und auch hier gilt natürlich: Kein Sonnenuntergang ohne Bier. Prost!

Mittwoch, Januar 18, 2006

AUTSCH!!!!

Ich bin so ein Vollpfosten!!!
Heute Mittag latsche ich mit Flip-Flops durch die Gegend und suche gleichzeitig auf der Straßenkarte nach der Touristen-Information. Eine wirklich super Idee! Plötzlich ein Schlag, ein tierischer Schmerz im linken großen Zeh und jede Menge Blut. Da bin ich doch einfach voll gegen die Bordsteinkante gestoßen. Und meine Zehkuppe hat sich fast verabschiedet. Was müssen diese blöden Bordsteinkanten hier auch doppelt so hoch sein als unsere?????? Ist doch klar, dass sich hier bestimmt jeder zweite Touri die Zehen absäbelt.
Ich bin dann erstmal eine Weile weitergehumpelt auf der Suche nach einem Drugstore, wo ich Jod und Pflaster kaufen wollte. Habe auch einen gefunden und dort gab es sogar eine Krankenschwester, die mir erstmal Alkoholpads zum Desinfizieren gegeben hat. Eigentlich war ich ganz froh, dass mein Zeh die ganze Zeit so stark geblutet hat. So habe ich mir zumindest einbilden können, dass auf diese Weise weniger Schmutz in die Wunde kommt. Der Alkohol auf dem Zeh hat dann aber so dermaßen gebrannt, dass ich überhaupt das ganze Blut überhaupt nicht mehr froh war. Autsch, Autsch, Autsch!!!
Den Zeh hab ich dann im wahrsten Sinne des Wortes zugepflastert und bin nach Hause gehumpelt, was in Flip-Flops wiederum zur ständigen Gefahr für die übringen Zehen wurde.

Jetzt liege ich auf dem Bett, mein Zeh tut tierisch weh, ich kann natürlich kaum gehen und morgen gehts nach Hawai'i.
Kann mal bitte jemand vorbeikommen und pusten!!!?????!!!!

Dienstag, Januar 17, 2006

Thank you for smoking

Ich dachte, in Kalifornien wäre Rauchen ein absolutes No-Go. Absolut falsch gedacht! Ich wundere mich, so viele Raucher zu sehen. Viele Restaurants oder Cafés haben sogar Rauchertische, allerdings nur draußen, was aber auch nicht schlimm ist, weil man ja doch am liebsten die ganze Zeit draußen ist. Man wird auch als Raucher gar nicht komisch angeguckt. Im Gegenteil, manchmal kommen sogar die Kellner in die Raucherecke, fragen nach Feuer und freuen sich tierisch, dass sie eine rauchen können.
Das hat so gar nichts von dem Klischee der super gesund und fitnessorientiert lebenden Westküstler. Und Lance raucht auch immer noch, schwierig also hier dann aufzuhören :-(
Vielleicht ist es auch nur in San Diego so und die Menschen in Los Angeles sehen das wieder ganz anders. Mal schauen, ob ich es während meiner Zeit hier bis L.A. schaffe. 200 km sollten ja eigentlich kein Problem sein.

Montag, Januar 16, 2006

TV TV TV

Egal ob im Cafe, an der Bar oder im Restaurant - eins geht mir hier gehörig auf die Nerven. Die allgegenwärtigen Fernseher. Überall laufen die neusten Nachrichten, natürlich NICHT aus aller Welt. Oder Football- und Baseballspiele, deren Regeln ich wahrscheinlich in diesem Leben nicht mehr kapieren werde. Das alleine wäre ja schon ungemütlich genug, manche Läden setzen aber noch einen drauf und lassen nebenbei auch das Radio oder CDs laufen und so gibt's dann einen tollen Mix aus Sportreportergebrabbel, News-Stimmen und, je nach Musikgeschmack des Barkeepers, 50 Cent oder Nickelback.
Nee, da setz ich mich doch lieber auf die Terrasse, wenn vorhanden, und hab meine Ruhe.

Sonntag, Januar 15, 2006

La Jolla Beach

Mein neuer Shorty nützt herzlich wenig. Im Gegensatz zur Luft (24-28 Grad) ist das Wasser hier soooo kalt (schätze mal 13-15 Grad), dass ich mir nicht Mal vorstellen kann bis zu den Knien drin zu stehen, geschweige denn auf dem Brett zu liegen. Surfen muss also erstmal verschoben werden, bis ich einen langen Anzug habe. Wenn ich einen von Lance anziehe, dann sehe ich aus wie eine Wurst in viel zu großer Pelle. Ne, ne, ein bisschen Eitelkeit darf schon drin sein. Schließlich sehen hier alle Surfer einfach nur klasse aus :-)



Statt in den Wellen zu spielen bin ich heute zwei Stunden am Strand spazieren gegangen. Alleine und glücklich! Der Strand hier ist nicht einfach nur Sand, sondern eine Mischung aus Sandbuchten und Felsen, über die man bei Hochwasser klettern muss. Das macht Spaß, ist aber zuweilen eine glitschige Angelegenheit und wenn die Brandung zwischen den Felsen hervorschießt, ist es wie unter der Dusche - nur eben ziemlich kalt.


Die Robben liegen hier gepflegt am Strand rum und haben zum Glück von der Stadt auch die offizielle Genehmigung dazu, nachdem sie vor ein paar Jahren, wegen ihres doch recht intensiven Geruchs und weil sie angeblich das Wasser verunreinigen, vertrieben werden sollten.


Auf meiner Wanderung zurück habe ich dann noch diese beiden Schmuckstücke gefunden:

Samstag, Januar 14, 2006

Blacks Beach


Ungefähr eine halbe Stunde (mit dem Auto) von dem Strand entfernt, an dem ich wohne, liegt Blacks Beach. Einer der wenigen FKK Strände, an dem sich aber hauptsächlich die Herren der Schöpfung im Sand aalen.
Der Weg zum Strand hinunter ist sehr steil, fast schon ein Kletterweg. Bin nur froh, dass ich kein Surfboard runtertragen musste, die Wellen dort waren sowieso fern von allem, was ich mich getraut hätte.

Lance hingegen würde sein Board wenn's sein müsste auch zum Mond tragen
und ging surfen, während ich am Strand einfach mal ein wenig "Alleinsein" genossen habe.
@ Lance: Thank you for still being there!

Freitag, Januar 13, 2006

iPod im Supermarkt



$ 299 für einen 30 GB iPod ist ja beim derzeitigen Dollarkurs fast geschenkt und ich bin hier mit der festen Absicht, mir so ein schnuckeliges Teilchen - natürlich in Schwarz - mit nach Hause zu nehmen. Irgendeinen Apple-Laden wird es in La Jolla schon geben ... dachte ich mir.
Very naiv!!!!!
Als ich heute Morgen im Supermarkt stand glaubte ich erstmal ich schlafe vielleicht noch, der Jetlag und so, aber nein! Sofort hinterm Eingang stand ein riesiger Automat, einer der Sorte, in dem das komplette Angebot der Erfrischungsgetränke-Industrie locker Platz hat. Aber es standen weder Coca oder Pepsi Cola, noch 7 Up oder diverse Wasser ohne Kohlesäure darin. Beim genauen Hinsehen entpuppte sich der Inhalt des Automaten aber als das komplette Angebot der Apple-Unterhaltungsgeräte: iPod Shuffel, nano, 30 oder 60 GB. Da stand sie, die ganze Familie in trauter Einheit im Automaten - und natürlich auch das gesamte Zubehör, Dockingstation, Gürtel für Handgelenk, Oberarm und vermutlich auch den kleinen Zeh. Jetzt hätte ich nur noch meine Kreditkarte reinschieben, Produkt wählen, Klappe öffnen und das Gerät glücklich in die Arme schließen müssen.
Schade aber auch, dass ausgerechnet heute die schwarze 30 GB Variante ausverkauft war!!!!!

Donnerstag, Januar 12, 2006

Bundfaltenhosen und Fellstiefel

Mein erster Tag in San Diego. Und zwei Dinge fallen sofort auf:
1.
Amerikanische Männer über vierzig lieben Bundfaltenhosen. Weiß der Himmel warum! Es scheint, als seien manche einfach in den 80ern hängen geblieben. Aber, der, bei dem ich wohne, bildet da eine Ausnahme. Der trägt nur von morgens bis abends ein Brett unterm Arm. Klar, dass man(n) dabei nicht gerade eine Bundfaltenhose trägt ;-) Aber er ist ja auch noch nicht vierzig!!!!!
2.
Hier ist gerade natürlich auch Winter. Obwohl sich der Winter hier bei 24 Grad am Tag wirklich aushalten laesst. Aber, wenn euch in Hamburg die Mädels mit den unsäglichen Fellstiefeln und den noch unsäglicheren Fellbommeln schon auf die Nerven gehen - tröstet euch: Auch hier tragen die Mädels Fellstiefel!!!!! Allerdings ist die Entdeckung der Fellbommel bis hierher noch nicht durchgedrungen. Ganz ehrlich: Die spinnen doch, die Amis! Fellstiefel und Miniröcke am Strand. Da fällt mir jetzt auch nix mehr ein.

Meeresrauschen


Ich habe es wirklich gut getroffen hier. Lance wohnt nur 50 m vom Strand entfernt und auch wenn ich das Meer vom Apartment aus nicht sehe, so höre ich doch die Brandung die ganze Zeit. Es ist schön, jederzeit in nur zwei Minuten am Strand zu sein. Dieser Luxus hat allerdings auch seinen Preis. Das Apartment ist ungefaehr 30 qm gross, ein Raum mit offener Küche und Bad. Das Ganze kostet rund $ 980 pro Monat. So ist das eben, an den schönsten Orten der Welt.

Mittwoch, Januar 11, 2006

Hamburg - San Diego


Nach 14 Stunden und Zwischenstopps in London und San Francisco bin ich endlich in San Diego angekommen.
In London ist mir zwischenzeitlich mal echt das Herz in die Hose gerutscht, als ein nicht nur indisch aussehender, sondern auch mit unverständlich indisch-englischem Akzent sprechender Sicherheitsbeamte beim Sicherheitscheck von United Airlines einfach mit meinem Pass abgehauen ist. Bei uns ist es ja nun mittlerweile schon soweit, dass man vor der "Wir-sehen-alles"-Detektor-Schleuse immer den Guertel ausziehen muss. "Safety First" verstehe ich ja noch, aber trotzdem habe ich immer ein komisches Gefuehl, wenn sich die doch so modische und unheimlich Flug bequeme Drei-Nummern-zu-gross-Jeans langsam mit der Schwerkraft verbuendet und nach unten rutscht. Aber Amerika setzt da NATÜRLICH noch eins drauf. Die Sicherheitsbestimmungen schreiben vor, dass JEDER auch noch die Schuhe ausziehen muss. Super!
Jetzt stellt euch einfach vor, ich stehe da, die Hose hängt auf halb acht, meine Schuhe sind irgendwo in der Röntgenschleuse (unnötig zu erwähnen, dass der grünliche Webflor-Teppich auch nicht gerade den bakterienfreisten Eindruck macht)und der Typ haut einfach mit meinem Pass ab!!!! Und das alles morgens um neun. Das ist kein Spass, ob gut gefrühstueckt oder nicht. Da will ich einfach nur für einen Moment böse werden und fragen, ob irgend jemand hier mal was vom Recht auf persönliche Freiheit gehört hat. Im "Land of Freedom" dürfte das eigentlich nicht so unbekannt sein. Dank 9/11 ist das aber alles anders. Ich habe dann auch tatsächlich einigermaßen ruhig, soweit mir das in meiner Wut noch möglich war, nachgefragt, was denn nun mit meinem Pass passiert und dass ich es doch etwas seltsam finde, wenn jemand einfach so damit verschwindet. Die Antwort: "Dats foor safffty reasongs ma'm." O.k., das hat mich dann auch nicht wirklich weiter gebracht. Tage später habe ich aber erfahren, dass alleine diese Frage mich auf einem amerikanischen Flughafen in echte Schwierigkeiten gebracht hätte. Naja, nochmal gut gegangen. Und der Typ kam dann auch ungefähr zwei Minuten vorm Einsteigen in den Flieger mit meinem Pass zurück. Weiss gar nicht, warum ich mich so aufgeregt habe!!!
Ach ja, mein Feuerzeug haben sie natürlich in meinem Rucksack gefunden und einkassiert. An alle Raucher unter euch: Vergesst es einfach mit einem Feuerzeug im Handgepäck nach Amerika einreisen zu wollen! Die Idee, flüssigen Sprengstoff in einem Feuerzeug mit an Bord zu schmuggeln, funktioniert definitv NICHT!!

Der Weiterflug von nach San Francisco war dann aber super. Eine Dreierreihe für mich alleine und so habe ich fast sieben der elfeinhalb Flugstunden schlicht und einfach verschlafen. So will ich das haben! Das Child Menue, das sie mir aber serviert haben - aus welchem Grund auch immer - möchte man hingegen so überhaupt gar nicht haben. Eigentlich müsste United Airlines deshalb permanent wegen Kindesmisshandlung verklagt werden. Ich glaube, es sollte Rührei mit Spinat werden, herausgekommen ist aber eine undefinierbare gelbe und klebrige Masse mit einem Häufchen Grün am Rand. Der Keks zum Nachtisch sollte es vielleicht dann wieder rausreissen - Fehlanzeige bei mir!!
Egal, ich bin ausgeruht in San Francisco angekommen und auf dem Flug weiter nach San Diego habe ich dann meine ersten beiden Englisch-Lektionen bekommen.
Lesson 1 (listen and repeat!):
Mein Ziel in San Diego, also der Stadtteil, ist La Jolla. Soweit, so schön. Im Flieger saß eine schon etwas ältere Dame neben mir, wir kommen ins Gespräch und natürlich fragt sie mich, wo ich wohnen werde. Ich sage also "La Dscholla" - was denn wohl sonst? Da hält sie sich doch ganz verlegen die Hand an den Mund und sagt "Sweetheart, it's called La Hoja". Ja entschuldigt mal bitte, wie soll ich denn wissen, dass ein J wie H, und zwei L wie J ausgesprochen werden???? Ich denke wir sind hier in Amerika und nicht in Spanien! Immerhin erzählt sie mir dann auch, dass La Jolla einer der schönsten Stadtteile ist und dass eigentlich jeder dort wohnen möchte. Ich bin beruhigt und: Danke, dass ich meine erste Blamage so schnell hinter mich gebracht habe ... die nächste folgte schneller, als mir lieb war...

Lesson 2 (listen and repeat!):
So plaudern und plaudern wir also und irgendwann frage ich sie, wie weit Tijuana/Mexico denn von San Diego weg ist. Oh je. Als einleitendes Wort der Antwort bekomme ich schon wieder dieses "Sweetheart". Das kann nichts Gutes heißen. Ich lerne also: "Sweetheart, WE in CALIFORNIA don't say how far something is. WE say how much time it takes to get there." Schon klar! Als gäbe es keinen Unterschied, ob man jetzt per Bus, Bahn, Auto oder Fahrrad von La Jolla nach Tijuana fahren möchte. Dass hier eigentlich alles nur mit dem Auto gemacht wird, hätte mir natürlich klar sein müssen! Und so lerne ich: Mit dem Auto dauert es weniger als eine Stunde (wenn gerade mal keine Rush-Hour ist).

Lance, den ich hier besuche, hat mich vom Flughafen abgeholt. Wir hatten uns seit Brasilien im Dezember 2004 nicht mehr gesehen und entsprechend schön war das Wiedersehen. Die Fahrt vom Flughafen nach La Jolla dauert ungefähr eine halbe Stunde. Aber ich verrate natuerlich nicht, wie weit es ist!
Und kurz vor dem Ziel, wie bestellt, halten wir in Windensea an und ich erlebe meinen ersten fantastischen Sonnenuntergang. Ein Bier dabei und die Welt ist in Ordnung!